Kleinregion Ebreichsdorf

Modellregionen Klimafonds

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregion" durchgeführt.

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Artenschutz und Biodiversität sollen weltweit durch Nationalparks sichergestellt werden. Durch intensive Landwirtschaft, die Verbauung von wertvollen Flächen und die teilweise übertriebene Pflege von öffentlichen Grünflächen sind immer mehr Tier- und Pflanzenlebensräume bedroht. Das wiederum bedroht unser ganzes Klima und damit auch uns Menschen. Da der Schutz von Flora und Fauna durch die großen Nationalparks alleine nicht gewährleistet werden kann, hat Global 2000 die Initiative „Nationalpark Garten“ Gemeinde ins Leben gerufen. Dadurch möchten sie den größten „Nationalpark Garten“ Österreichs erschaffen.

Greta Thunberg schwänzt die Schule und demonstriert stattdessen gegen den Klimawandel.

Soweit müssen Sie nicht gehen – aber ein paar kleine Verhaltens-Tipps dürfen wir Ihnen ans Herz legen. In der dritten Folge unserer Mini-Serie widmen wir uns den Themen Mobilität und Stromanbietern.

Die Klimakrise ist eine Tatsache. Neben politischen Maßnahmen, die im Großen zu treffen sind, gibt es eine Menge kleiner Verhaltenstipps, die nicht aufwendig sind, aber einen Unterschied machen. In der zweiten Folge unserer Mini-Serie widmen wir uns den Themen Bekleidung und dem Umgang mit technischen Geräten im Haushalt.

In den letzten Wochen und Monaten wurde das Thema Klimakrise zu einem ständigen Begleiter in den Nachrichten. Die Zeit wird knapp, um noch das Schlimmste zu verhindern. Wir müssen jetzt schon 6% CO2-Emissionen pro Jahr reduzieren! Schauen wir mal auf unsere Gewohnheiten. Wir haben für Sie ein paar einfache Tipps zusammengetragen, die Sie in Ihrem Alltag anwenden können, ohne dabei gleich auf alles verzichten zu müssen. 

Seit 2009 gibt es in Österreich Klima- und Energiemodellregionen – inzwischen um genauer zu sein 95. Mittels gezielten Projekten versuchen diese der Klimakrise aktiv entgegenzuwirken und sie zu bekämpfen. Um diese Bemühungen und die dahinterstehenden Akteure vor den Vorhang zu holen, haben sich zwei KEM-Manager aus Oberösterreich – Herwig und Simon – mit ihren Lastenrädern auf den Weg gemacht, um alle KEMs in ganz Österreich zu besuchen. Auf fünf Etappen ist ihre Radtour gegen den Temperaturanstieg aufgeteilt und ganze 3,5 Monate werden sie diesem Projekt widmen.

Die Sommer werden immer heißer und manche wollen den vermeintlichen Komfort einer Klimaanlage, den viele aus Geschäften oder dem eigenen Büro kennen, auch zu Hause genießen.

Für verantwortungsvolle und informierte Bürger und Bürgerinnen stellt sich die Frage, ob die Anschaffung einer Klimaanlage die richtige Lösung im Sinne von Nachhaltigkeit und Umweltschutz, aber auch des eigenen Komforts ist. Um Kälte zu „produzieren“ braucht man drei- bis fünfmal so viel Energie wie für die Erzeugung von Wärme. Damit ist der Energieaufwand einer Klimaanlage nicht zu vernachlässigen. Welche Möglichkeiten gibt es noch, um für Kühlung zu sorgen?

Am Samstag 30.3.2019 gingen auf der ganzen Welt für eine Stunde (20:30-21:30 Uhr Ortszeit) „die Lichter aus“ – so auch in der Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf. 

Um ein sichtbares Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und auf den dringenden Handlungsbedarf im Bereich Umweltschutz aufmerksam zu machen, wurden die Beleuchtungen von Wahrzeichen und Gebäuden in Ebreichsdorf, Oberwaltersdorf und Seibersdorf abgedreht. 

Sattelt die Drahtesel!

Unsere Kleinregion rund um Ebreichsdorf ist bestens geeignet, um (mehr) mit dem Rad zu fahren: Es ist weitgehend flach – fragen Sie einen Tiroler! 

Die Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf bietet die idealen Fahrbedingungen für Alltags- und Freizeitfahrten. Durch die zahlreichen Investitionen der Gemeinden in das Fahrradnetz und den Ausbau der begleitenden Infrastruktur wird Fahrradfahren jedes Jahr sicherer und angenehmer. Und im Vergleich zum Autofahren ist es nicht nur gesünder, billiger, nervensparender und umweltfreundlicher, sondern es kann auch schneller sein.

Am 1. Mai beginnt die nächste 3-jährige Förderperiode für die Klima- und Energiemodellregion Kleinregion Ebreichsdorf (KEM Kleinregion Ebreichsdorf). Unsere KEM hat für die nächsten Jahre wieder zahlreiche Projekte geplant, um die saubere Energiegewinnung aus Sonne, Wind, Wasser und Bioenergie aus der Region voranzutreiben und dem gemeinsamen Ziel – dem 100 % Ausstieg aus fossiler Energie – wieder einen Schritt näher zu kommen.

Ende dieser Woche startet der Verkauf der hochwertigen Komposterde „mei erd“, dem nächsten Öko-Projekt der Kleinregion Ebreichsdorf. Die Idee: Ressourcen, die sonst eigentlich entsorgt werden würden, upcyclen und den Grün- und Grasschnitt der Region durch ein aufwendiges Verfahren in hochwertige Kompostprodukte umwandeln. Die verschiedenen Kompostprodukte (Kompost, Rasenerde, Pflanzerde, Blumenerde und Hochbeeterde) werden ab Freitag dem 5. April in den praktischen 20L Mehrwegsäcken auf den Bauhöfen / Altstoffsammelzentrum (ASZ) der teilnehmenden Gemeinden zum Verkauf angeboten. 

Wenn es um die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage geht, wird häufig nur auf die Renditezahlen geachtet. Wichtiger ist die Entscheidung, einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.

Rendite wirklich DAS Kriterium für die Anschaffung?

Hausbesitzer, die sich die Anschaffung einer PV-Anlage überlegen, haben oftmals vor allem ein Ziel: schnelle Rendite. Dabei trifft man bei der Berechnung Annahmen über den Strompreis der nächsten 25 Jahre. Aber wie sinnvoll ist das? Blicken wir zurück ins Jahr 1994. Welche Annahmen hätten Sie damals getroffen? Wir lebten in einer Zeit vor Smartphones, Internet, Google etc. Ich halte daher Renditeberechnungen für PV-Anlagen für Zeitverschwendung. 

Die richtige Entscheidung der Zukunft zuliebe

Wenn man sich für eine PV-Anlage entscheidet, dann weil man erkannt hat, dass es für die eigene Zukunft und die seiner Kinder die richtige Entscheidung ist. Regierungen, Konzerne und Einzelpersonen stellen auf Nachhaltigkeit um und verändern das Handeln, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Angefangen bei der Mülltrennung, über das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel, bis hin zur Reduktion des Fleischkonsums finden die Menschen immer mehr Wege, um ihren Alltag umweltfreundlicher zu gestalten. Ein wichtiges Thema sind natürlich auch Strom und Energie. 

Um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, werden am Samstag dem 30. März weltweit für eine Stunde (von 20:30 bis 21:30 Uhr) die Beleuchtungen von Wahrzeichen und Gebäuden abgestellt. Dieses Jahr nimmt zum ersten Mal auch die Klima- und Energiemodellregion Ebreichsdorf in Kooperation mit dem WWF an ausgewählten Plätzen teil.

Wir stehen heute vor Klima- und Umweltproblemen, die ein dringendes Handeln verlangen – sowohl weltweit auf Regierungsebene, als auch von jeder bzw. jedem Einzelnen. Wenn wir es nicht schaffen, die Erderwärmung auf 1,5° zu beschränken, wird das für die Natur und für uns Menschen katastrophale Folgen haben. 

Die Kleinregion Ebreichsdorf kooperiert mit erfahrenen Kompostierern, um Grünschnitt zu hochwertiger Qualitätserde zu veredeln. Das Projekt startet Anfang April, die Produkte sind unter dem Markennamen „mei erd“ erhältlich. Ein Musterbeispiel für ökologisch/ökonomisch sinnvolle Kreislaufwirtschaft.

In der Kleinregion Ebreichsdorf fallen jährlich über 1.000 Kubikmeter Grünschnitt an. Dieser wertvolle Rohstoff wird nun zu hochwertigem Kompost und Kompostprodukten weiterverarbeitet und vor Ort zum Kauf angeboten. 

Pressemitteilung
St. Pölten, 21.11.2018

Mehr als 120 Mobilitätsbeauftragte und GemeindevertreterInnen aus ganz Niederösterreich fanden gestern Dienstag, den 20. November 2018 den Weg in den Hypo-Panoramasaal in St. Pölten, um sich über die neue Weiterbildungsreihe „Smart mobil“, die Landesrat Ludwig Schleritzko ins Leben gerufen hat, zu informieren. Aus der Kleinregion Ebreichsdorf waren unter anderem auch Vertreter der Stadtgemeinden Ebreichsdorf und der Gemeinde Mitterndorf an der Fischa vor Ort.

Die Kleinregion Ebreichsdorf macht mobil!

Wie komme ich am besten von A nach B? Und das möglichst bequem und ohne die Lebensqualität in der Region mit PKW-Verkehr und Abgasen zu verschlechtern? Das sind Fragen, die eine so stark wachsende Region rund um Ebreichsdorf intensiv beschäftigt. Die Lage zwischen mehreren Bahnachsen ist zwar günstig, trotzdem gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf in Punkto öffentlicher Verkehr. Mobilität ist daher DAS Thema, dem sich die 10 Gemeinden der Kleinregion verschrieben haben. Die bevorstehende Neuvergabe der Regionalbusverkehre durch den Verkehrsverbund Ost-Region bietet dabei die Gelegenheit in diesem Bereich Verbesserungen zu erwirken. Die Bürgermeister der Kleinregion und weitere Kleinregionsvertreter bringen sich intensiv in den Planungsprozess ein.

Diese Karte wurde durch die Zusammenarbeit der zehn Gemeinden der Kleinregion Ebreichsdorf für Sie erstellt, um die Routenplanung zu vereinfachen und Ihnen unsere schöne Region näher zu bringen.

Die vorgeschlagenen Routen führen Sie zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Gastronomiebetrieben der Gegend, die einen Besuch wert sind. Die Region rund um Ebreichsdorf punktet mit Weinbau, Heurigen, Wirtshäusern und kleinen aber spannenden Ausflugszielen für spontane Unternehmungen mit der Familie – sowie längeren Touren für sportliche Radlerinnen und Radler.

Ing. Otto Strauss neuer Obmann der Kleinregion Ebreichsdorf.

Strauss will Lebensqualität der Region durch Energiewende und Nachhaltigkeit erhöhen.

Am 16.4.2018 wählte die Generalversammlung des Vereins der Kleinregion Ebreichsdorf mit einstimmigem Beschluss, den Ebreichsdorfer Stadtrat für Klima und Energie, Ing. Otto Strauss zum neuen Obmann. Der bisherige Obmann und Bürgermeister der Gemeinde Ebreichsdorf Wolfgang Kocevar hatte in den letzten Monaten zahlreiche neue beruflich Agenden übernommen und konnte daher nicht mehr ausreichend Zeit für diese ehrenamtliche Tätigkeit aufbringen.

Kocevar zu der Übergabe: „Es war mir eine Ehre, als Obmann für die Kleinregion tätig gewesen sein zu dürfen. Wir konnten während dieser Zeit viele interessante Projekte anstoßen - unter anderem die Produktion einer Freizeitkarte für die Region Ebreichsdorf, den „Regionalen Kompost“ oder den LED-Tausch in öffentlichen Gebäuden um nur einige zu nennen.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Baustandard steigen beständig, da einerseits immer bessere Materialien und Produkte verfügbar sind und andererseits der Heizwärmebedarf von Gebäuden drastisch sinken muss, damit wir unsere Klimaziele erreichen können. Ab 2018 müssen beispielsweise alle öffentlichen Neubauten dem "zero emission standard" entsprechen - ab 2020 alle Neubauten! Diesen erreicht man am besten über den Baustandard eines Passivhauses. Aber auch in der Sanierung ist es wichtig, jetzt nicht mehr wie gewohnt an die Sache heran zu gehen, sondern ambitionierte Baustandards auf dem Niveau eines Passivhauses zu erreichen. Denn was jetzt gebaut wird, steht die nächsten 30 Jahre. Wer jetzt nach Schema F saniert, wird sich sehr wahrscheinlich bald über die vergebene Chance ärgern.

Damit die Gemeinden der Kleinregion sich zu diesem Thema konkrete Beispiele anschauen können, nahmen einige Vertreter am 22.11.2017 an einer Exkursion nach Absdorf und Ziersdorf im Weinviertel teil.

Mobilitätserhebung Kleinregion Ebreichsdorf - Kurzfassung der Ergebnisse

 Als Vorbereitung für das neue Bussystem und als Analyse der Fahrtwünsche der Bevölkerung wurde im Frühjahr 2017 in der Kleinregion Ebreichsdorf, die mit ihren zehn Gemeinden im Südosten von Wien liegt,  eine Befragung zum Mobilitätsverhalten der BewohnerInnen durchgeführt. Von den rd. 37.000 Einwohnern der Kleinregion Ebreichsdorf konnten 623 Personen zu ihrem aktuellen Verkehrsverhalten und zu ihren Anforderungen an ein zukünftiges ÖV-System befragt werden.

Wie effizient betreiben die Bewohner der Klima- und Energiemodellregion Kleinregion Ebreichsdorf (kurz KEM) ihre Solarthermie-Anlagen? Diese Frage war der Ausgangspunkt einer Aktion, die den KEM-Manager Mag. Patrick Wagenhofer dazu bewegte, den Solarthermie-Anlagen Check ins Leben zu rufen.

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  • Persönliche Erreichbarkeit von Herrn Wagenhofer mittwochs von 14:00 Uhr – 17:00 Uhr im Rathaus Ebreichsdorf und gegen Terminvereinbarung

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