Kleinregion Ebreichsdorf

Modellregionen Klimafonds

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programms „Klima- und Energiemodellregion" durchgeführt.

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März 2019: Photovoltaik-Anlage ja oder nein?

Wenn es um die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage geht, wird häufig nur auf die Renditezahlen geachtet. Wichtiger ist die Entscheidung, einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten.

Rendite wirklich DAS Kriterium für die Anschaffung?

Hausbesitzer, die sich die Anschaffung einer PV-Anlage überlegen, haben oftmals vor allem ein Ziel: schnelle Rendite. Dabei trifft man bei der Berechnung Annahmen über den Strompreis der nächsten 25 Jahre. Aber wie sinnvoll ist das? Blicken wir zurück ins Jahr 1994. Welche Annahmen hätten Sie damals getroffen? Wir lebten in einer Zeit vor Smartphones, Internet, Google etc. Ich halte daher Renditeberechnungen für PV-Anlagen für Zeitverschwendung. 

Die richtige Entscheidung der Zukunft zuliebe

Wenn man sich für eine PV-Anlage entscheidet, dann weil man erkannt hat, dass es für die eigene Zukunft und die seiner Kinder die richtige Entscheidung ist. Regierungen, Konzerne und Einzelpersonen stellen auf Nachhaltigkeit um und verändern das Handeln, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Angefangen bei der Mülltrennung, über das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad oder die öffentlichen Verkehrsmittel, bis hin zur Reduktion des Fleischkonsums finden die Menschen immer mehr Wege, um ihren Alltag umweltfreundlicher zu gestalten. Ein wichtiges Thema sind natürlich auch Strom und Energie. 

Umsteigen auf Ökostrom

Einen Schritt, den dabei jede und jeder machen kann: auf Ökostrom umsteigen. Dabei ist es wichtig zu wissen, ob der jeweilige Anbieter über ein Umweltzeichen bei seinem Ökostrom verfügt. Wenn nicht, kann es sich auch bei Strom mit der Bezeichnung „Ökostrom“ um grüngewaschenen Atom- und Kohlestrom handeln. Nur das österreichische Umweltzeichen garantiert, dass es sich um echten Grünstrom handelt.

Aktuelle Anlagen schon um rund 6.000 Euro

Die Installation einer solchen Anlage bringt mehrere Vorteile mit sich: Wer sein Geld auf einem Sparbuch lagert, verliert jährlich rund 3% an realer Kaufkraft. PV-Anlagen hingegen produzieren über 25 Jahre Strom, der immer wichtiger und damit wertvoller wird. Dadurch nimmt auch der Wert Ihres Hauses zu. 

Zudem werden Sie früher oder später das Haus sanieren und wahrscheinlich auf eine Wärmepumpe umsteigen und auch ein Elektroauto anschaffen. Das alles bedeutet:  Mehr Strom wird benötigt. Das Beste: die Errichtung einer Anlage kostet mit Förderung inzwischen nur noch rund 6.000 Euro! 

Setzen Sie ein Zeichen und entscheiden Sie sich für eine Photovoltaik-Anlage! 

PV-Förderungen weiterhin möglich! 

Das Förderprogramm für Photovoltaik-Anlagen startet dieses Jahr am Freitag, dem 1.März 2019. 

Um die Energiewende voranzutreiben, gibt es eine österreichweite Förderung für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher. Bei Klein- und Einzelanlagen sind die ersten fünf kWp förderbar. Für freistehende Anlagen und Aufdach-Anlagen erhält man bis zur Obergrenze von 5 kWp heuer 250 Euro/kWp. Für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (GIPV) gilt die Förderpauschale von 350 Euro/kWp.

Wenn Sie ein Haus bauen oder sanieren, bekommen Sie geförderte Kredite vom Land NÖ. Manche Gemeinden fördern PV-Anlagen zusätzlich zur Bundesförderung.

Informationen erhalten Sie bei Ihrer Gemeinde und auf: www.oem-ag.at

Patrick Wagenhofer
KEM-Manager Ebreichsdorf

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  • Persönliche Erreichbarkeit von Herrn Wagenhofer mittwochs von 14:00 Uhr – 17:00 Uhr im Rathaus Ebreichsdorf und gegen Terminvereinbarung

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