Zu Beginn wurde ein allgemeiner Zugang zum Thema Klima geschaffen. Die Schüler:innen lernten verschiedene Klimazonen kennen und beschäftigten sich mit deren Eigenschaften. Aufbauend darauf wurde der Fokus auf den Zusammenhang zwischen Ernährung, Landwirtschaft und Wasserverbrauch gelegt. Besonders eindrücklich war für die Kinder der Vergleich des Wasserbedarfs unterschiedlicher Lebensmittel: Während Gemüse wie Karotten, Tomaten oder Erdäpfel relativ wenig Wasser benötigen, ist der Verbrauch bei verarbeiteten Produkten, Reis und insbesondere bei tierischen Produkten deutlich höher. Rindfleisch nimmt hierbei mit einem Bedarf von rund 150 Badewannen Wasser pro Kilogramm eine Spitzenposition ein.
Die Workshops griffen auch die Bedeutung von Wasser als zentrale Ressource auf und zeigten auf, wie ungleich der Zugang weltweit verteilt ist . Gleichzeitig wurden die Auswirkungen der Klimakrise auf die Landwirtschaft thematisiert, insbesondere in Niederösterreich .
Besonders bemerkenswert war das bereits hohe Wissen der Kinder: Viele konnten Zusammenhänge im Klimasystem gut erklären und berichteten von eigenen Erfahrungen aus landwirtschaftlichen Familienbetrieben. Die Region Ebreichsdorf ist zunehmend von Trockenheit betroffen, was zu Ernteausfällen führt und Anpassungen in der Fruchtfolge notwendig macht. Veränderungen im Niederschlag sowie eine erhöhte Verdunstung wirken sich zusätzlich auf die Wasserverfügbarkeit aus.
Die Workshops haben gezeigt, wie wichtig der Dialog mit der jungen Generation ist. Sie sind unmittelbar von den Folgen des Klimawandels betroffen und werden die Zukunft aktiv mitgestalten müssen. Auch Bürgermeister Wolfgang Kocevar besuchte im Rahmen der Workshops die Klassen, um selbst mit den Schüler:innen in Austausch zu treten und sich ein Bild vom Wissenstand der jungen Generation zu machen.








